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zazikilover
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Griechenland hält an EU-Notfallplan fest

from zazikilover on 04/06/2010 06:39 PM

Der Nachrichtendienst Market News International berichtet, Athen wolle das Hilfspaket neu aushandeln. Das griechische Finanzministeriums dementiert gegenüber der FR den Bericht entschieden.

Athen. Die griechische Regierung hat nicht vor, den Notfallplan des Europäischen Rates neu zu verhandeln. Der Finanz-Nachrichtendienst Market News International hatte am Dienstag berichtet, Athen wolle das Hilfspaket neu aushandeln, um eine Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an den Hilfsmaßnahmen zu verhindern.

Der Europäische Rat hatte am 25. März beschlossen, dem hoch verschuldeten Griechenland "im äußersten Notfall" mit bilateralen Krediten und Darlehen des IWF zu helfen. Die Regierung fürchte nun, mit einer Beteiligung des IWF könnten noch härtere Sparauflagen verbunden sein, die zu sozialen Unruhen führen würden, hatte Market News International unter Berufung auf einen ranghohen Regierungsbeamten berichtet. Deshalb wolle Griechenland das Hilfspaket neu aushandeln.

Die Meldung weckte neue Griechenland-Sorgen an den Finanzmärkten. Zeitweise musste Griechenland gestern 4,06 Prozentpunkte mehr für zehnjährige Anleihen zahlen als Deutschland, so viel wie nie zuvor in der Geschichte des Euro. Am Gründonnerstag hatte der Risikoaufschlag bei 349 Basispunkten gelegen.

Sprecher des griechischen Finanzministeriums und Ministerpräsident Giorgos Papandreou dementierten gegenüber der Frankfurter Rundschau den Bericht des Dienstes entschieden. "Da ist nichts dran", sagte eine Sprecherin von Finanzminister Giorgos Papakonstantinou, "es gibt die Vereinbarung vom 25. März, und die griechische Regierung steht zu dieser Vereinbarung." In der Umgebung von Ministerpräsident Papandreou hieß es, bei dem Bericht handele es sich um "ein albernes Szenario".Angesichts der gestiegenen Risikozuschläge für griechische Staatsanleihen, die die Aufnahme neuer Kredite verteuern, gibt es offenbar in Athen nun Überlegungen, die Kapitalmärkte in den USA und Asien anzuzapfen, wie es in griechischen Medien hieß.

Der Financial Times zufolge will Hellas im April in den USA eine Anleihe auflegen. Fünf bis zehn Milliarden Dollar wolle Griechenland einnehmen und damit seine Verpflichtungen für den Mai mitfinanzieren. Finanzminister Giorgos Papakonstantinou werde nach dem 20. April in die USA reisen und um Anleger werben. "Griechenland will bei dieser Emission seine Investorenbasis verbreitern, was bedeutet, dass neben anderen auch Schwellenländerfonds angesprochen werden sollen", berichtete die Zeitung unter Berufung auf nicht näher genannte Kreise weiter.


quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/debatte_wirtschafts_und_finanzkrise/2511332_Griechenland-haelt-an-EU-Notfallplan-fest.html

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Kefalonitissa
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Re: Artikel in der gr. Zeitung Ethnos

from Kefalonitissa on 04/04/2010 11:44 AM

und noch ein Artikel (aus der TA NEA) in Bezug auf die nochmals geplanten Steueränderungen bzw. über die künftig zu zahlende Einkommenssteuer in GR:

http://www.tanea.gr/default.asp?pid=2&artid=4568051&ct=1

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Kefalonitissa
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Artikel in der gr. Zeitung Ethnos

from Kefalonitissa on 04/04/2010 11:02 AM

Kalimera kai xronia polla

falls jemand über die Osterfeiertage Zeit zum Lesen hat, hier der Link zu einem sehr interessanten Artikel in der griechischen Zeitung "Ethnos":

http://www.ethnos.gr/article.asp?catid=11826&subid=2&pubid=10939113

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Kefalonitissa
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Re: Athen setzt EU unter Druck

from Kefalonitissa on 04/03/2010 05:02 PM

Bericht in bild.de vom 01.04.10:

Griechenland ächzt unter der Schulden-Krise. Und die deutsche Industrie lacht sich ins Fäustchen.
Weil der Euro wegen der Griechen-Krise eingebrochen ist, erlebt die Export-Nation Deutschland einen überraschenden Boom.
Die deutsche Industrie wächst derzeit so stark, wie seit zehn Jahren nicht mehr.
Grund: der niedrige Eurokurs macht die Exporte billiger. Im Fußball nennt man sowas Abstaubertor!
Des einen Freud ist des anderen Leid...
In Griechenland droht sich die Schuldenkrise derweil weiter zu verschärfen. Die Exporte brechen ein und der Konsum geht zurück.
.........
Weiteres Problem: Griechische Unternehmen sind im EU-Schnitt nicht wettbewerbsfähig. Seit die Griechen Euro-Land sind stiegen dort die Lohnkosten um 15 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland sind diese Kosten um 13,5 Prozent gesunken!
_____________________

Tja, ich hab's bereits am 19. März gesagt, wem Frau Merkel verpflichtet ist. Nämlich einzig und allein der deutschen Wirtschaft.
Ach ja, und in Deutschland sind die Lohnkosten um 13,5 Prozent gesunken. Soll man darauf stolz sein? In Deutschland müssen immer mehr Menschen für einen Hungerlohn arbeiten, während ihre Firmen dicke Gewinne einfahren. In Deutschland kann man die Menschen sogar dazu verdonnern, dass sie für 1 Euro die Stunde arbeiten. Und darauf soll man stolz sein? Deutschland gilt europaweit inzwischen sogar schon als "Billiglohnland"!!. Soll man darauf stolz sein? Wo bleibt eigentlich die Würde des arbeitenden Menschen? Hat er nicht auch Pläne und Träume von einem anständigen Leben?

KALO PASKA SE OLOUS SAS ;-)

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zazikilover
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Griechenland wird Anleihe nicht los

from zazikilover on 03/31/2010 08:58 AM

[b]Athen - Griechenland hat immer mehr Schwierigkeiten, Käufer für seine Anleihen zu finden. Statt der erhofften bis zu einer Milliarden Euro, erlöste das hochverschuldete Land am Dienstag mit der Aufstockung einer zwölfjährigen Anleihe nur noch 390 Millionen Euro. Der Euro geriet daraufhin unter Druck. Erst am Montag hatte Athen mit einer siebenjährigen Anleihe fünf Milliarden Euro eingesammelt. Auch dafür war das Interesse Experten zufolge nicht mehr so hoch wie bei den vor wenigen Wochen platzierten Staatspapieren. Und Griechenland muss noch immer hohe Zinsen von knapp sechs Prozent zahlen, obwohl sich die Eurostaaten mittlerweile auf einen Nothilfeplan für das Land verständigt haben. Allein bis Ende Mai muss Griechenland etwa 20 Milliarden Euro an Staatsschulden refinanzieren. dpa/Reuters/SZ
[/b]
quelle:http://www.sueddeutsche.de/95I38E/3292688/Griechenland-wird-Anleihe-nicht-los.html

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Kefalonitissa
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Re: Hilfsmaßnahmen für Griechenland: „Ich war so nett wie immer“

from Kefalonitissa on 03/29/2010 09:56 PM

Frau Merkel hat ein sehr böses Spiel gespielt, sie hat sehr viel Porzellan zerschlagen, sie hat sich einen Dreck um die Meinung der anderen EU-Partner, vor allem der, der "Südländer" geschert und sie hätte es beinahe sogar geschafft, den "Euro" selbst zu kippen und all das nur, um ihrer eigenen, der deutschen Wirtschaft, zu dienen.
In der Politik bzw. von Politikern wird aber nichts vergessen und man kann sicher sein, dass Frau Merkel irgendwann die Quittung für ihr Verhalten bekommen wird. Als erstes wird sich Herr Sarkozy rächen, dem Frau Merkel schon längst ein Dorn im Auge ist....

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Kefalonitissa
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Re: Ein Toter bei Explosion in Athen

from Kefalonitissa on 03/29/2010 09:33 PM

Nein, es war nicht der Bombenleger, der starb. Es traf einen unschuldigen 15 jährigen Jungen aus Afghanistan. Seine 10-jährige Schwester wurde leicht verletzt, die 45-jährige Mutter erlitt einen Schock. Die Familie war auf der Strasse gelaufen, als sie die Reisetasche sahen, die neben einem Müllcontainer vor dem Gebäude der Griechischen Gesellschaft für Unternehmensverwaltung (EEDE) lag.. Der Junge hatte die Tasche geöffnet und den Inhalt untersucht, wobei die Bombe dann explodierte.

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zazikilover
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Großanleihe: Griechenland plant Bond in Milliardenhöhe

from zazikilover on 03/29/2010 09:55 AM

Kurz nach dem Beschluss des EU-Notfallplans will die Athener Regierung die Finanzmärkte mit einer Großanleihe anzapfen. Finanzkreise in Athen erwarten, dass die staatliche Schuldenagentur bereits in dieser Woche an den Markt gehen wird.

ATHEN/LONDON. Das krisengeschüttelte Griechenland will die verbesserte Stimmung an den Märkten nutzen und plant eine neue Anleihe im Volumen von rund fünf Mrd. Euro. Die Laufzeit solle zwischen drei und sieben Jahren liegen, berichten Insider. Über den genauen Zeitpunkt herrscht Unklarheit. Finanzkreise in Athen erwarten aber, dass die staatliche Schuldenagentur (PDMA) bereits in dieser Woche an den Markt gehen wird. PDMA-Chef Petros Christodoulou sagte am Samstag in der „Financial Times“, dass die Emission noch im März erfolgen solle. Später bremste Finanzminister Giorgos Papakonstantinou jedoch, der Zeitpunkt für die Emission stehe noch nicht fest.

Viel Zeit besitzt Athen aber nicht. Seit Jahresbeginn hat die Schuldenagentur Anleihen im Volumen von 18,6 Mrd. Euro begeben. Davon liegen liquide Mittel über 7,2 Mrd. Euro noch in der Kasse. Im April werden allerdings Anleihen über 12,5 Mrd. fällig, im Mai weitere 11,64 Mrd. Daraus ergibt sich für die beiden kommenden Monate ein Refinanzierungsbedarf von knapp 17 Mrd. Euro – die Neuverschuldung nicht mitgerechnet.


Zuletzt hatte Griechenland Anfang März einen Bond über fünf Mrd. Euro begeben. Die Rendite lag allerdings mit 6,25 Prozent rund doppelt so hoch wie bei der vergleichbaren Bundesanleihe. Der Finanzminister hatte zuletzt mehrfach unterstrichen, ein solches Zinsniveau sei auf längere Sicht untragbar und gefährde das Ziel, bis Ende 2012 die Defizitquote unter drei Prozent zu drücken. Mit dem von der EU Ende vergangener Woche aufgespannten Sicherheitsnetz verbindet man in Athen die Hoffnung auf eine günstigere Refinanzierung. Am Freitag fiel der Renditeaufschlag des zehnjährigen griechischen Bonds gegenüber der vergleichbaren Bundesanleihe zeitweilig von 3,28 auf unter drei Prozentpunkte. Mit den Kursgewinnen für die griechischen Bonds reagierte der Markt nicht nur auf den Notfall-Beschluss des Europäischen Rats, sondern auch auf die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, über das Jahresende 2010 hinaus Anleihen mit einer schlechteren Bewertung als der Qualitätsnote „A-“ als Sicherheiten zu akzeptieren. Das begünstigt griechische Staatsbonds, die von zwei der drei großen Ratingagenturen nur noch in der schlechteren Kategorie „B“ bewertet werden. Marktbeobachter in Athen erwarten allerdings nicht, dass die Renditen der griechischen Anleihen kurzfristig deutlich fallen; dagegen spreche schon der hohe Refinanzierungsbedarf der kommenden zwei Monate, heißt es. Ein weiterer Rückgang der Renditeaufschläge wird für die zweite Jahreshälfte erhofft. Dann entspannt sich die Lage: Von Juni bis Ende Dezember werden Anleihen über 12,25 Mrd. fällig, also weniger als allein im Monat April.

Allerdings stößt das Rettungspaket für Griechenland bei Großinvestoren und Banken auf Skepsis. Die strukturelle Schwäche der Staatsfinanzen bleibe erhalten, meinen Experten des Vermögensverwalters Schroders. Im schlimmsten Fall drohe dem Land eine Abwärtsspirale aus schwachem Wachstum und steigenden Schulden. Sollte es den Griechen nicht gelingen, ihr Defizit im geplanten Tempo abzubauen, werde das Misstrauen der Märkte schnell wieder aufflammen.

Goldman Sachs glaubt auch nicht an ein schnelles Ende der Griechenland-Krise. Das Land werde Hilfe von außen benötigen, spätestens Ende nächsten Jahres. Goldman erwartet deshalb, dass der Internationale Währungsfonds und die EU Griechenland am Ende mit bis zu 20 Mrd. Euro helfen müssen.


quelle:http://www.handelsblatt.com/finanzen/anleihen/grossanleihe-griechenland-plant-bond-in-milliardenhoehe;2553536

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AppleHead

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Ein Toter bei Explosion in Athen

from AppleHead on 03/28/2010 11:43 PM

Ein Toter bei Explosion in Athen

artikel: http://www.zeit.de/newsticker/2010/3/28/iptc-hfk-20100328-90-24356714xml

Reply Edited on 10/10/2010 06:53 PM.

AppleHead

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Hilfsmaßnahmen für Griechenland: „Ich war so nett wie immer“

from AppleHead on 03/26/2010 11:29 PM

Hilfsmaßnahmen für Griechenland: „Ich war so nett wie immer“

artikel: http://www.abendzeitung.de/politik/175183

Reply Edited on 10/10/2010 06:54 PM.
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